In Schorndorf erhalten Sie Tinnitus Hörgeräte vom professionellen Hörakustiker

Offiziellen Statistiken nach sind rund vier Prozent der Menschen in Deutschland von Tinnitus betroffen – rund ein Drittel davon sogar in starkem Ausmaß.

Das lästige Pfeifen, manchmal auch Rauschen, im Ohr, ist keine eigene Krankheit, sondern lediglich ein Symptom. Entsprechend können diesem Symptom verschiedene Ursachen vorausgehen. Der erste Weg sollte bei Betroffenen also immer zum Facharzt führen.

Was kommt nach dem Facharztbesuch?

Der Mediziner wird zunächst auf Ursachenforschung gehen. Nicht immer lässt sich die Ursache sofort ausfindig machen, manchmal erwartet Betroffene da ein langwieriger Prozess – währenddessen sie kontinuierlich jeden Tag von dem fiependen Ton im Ohr drangsaliert werden, was insbesondere in ruhigen Umgebungen als starke Belastung empfunden wird.

Die Diagnose des Facharztes ist aber der erste Schritt, um eine konsequente und zielführende Behandlung beim Hörakustiker in Schorndorf unterstützend zu beginnen. Notwendig ist eine fachliche Beratung auch deshalb, weil Tinnitus sowohl mit als auch ohne Hörminderung auftreten kann – was bei der Wahl der Hörhilfen zu berücksichtigen ist.

Den Tinnitus lindern funktioniert am besten, indem die Ursache dafür therapiert wird. Bis dahin helfen zwei Geräte: einerseits sogenannte „Tinnitus-Noiser„, andererseits Tinnitus-Hörgeräte. Letztere kommen zum Einsatz, wenn parallel zum Tinnitus auch eine Hörminderung vorliegt.

Noiser sind hingegen das Mittel der Wahl, wenn die Hörfähigkeit unbeeinträchtigt ist und folglich lediglich das wahrgenommene Fiepen des Tinnitus zu lindern ist.

Welche Ursachen kann Tinnitus haben?

Vorweg: Diese Aufzählung ersetzt keinen Facharztbesuch. Generell können aber viele verschiedene Ursachen zu einem temporären Tinnitus führen.

Das sind unter anderem:

  • Hörsturz

  • Stress

  • extremer Lärm

  • Fehlstellungen der Halswirbelsäule

  • Störungen der Durchblutung, allen voran im Innenohr

Manchmal ist Tinnitus auch tageszeitabhängig, dann tritt er nur in bestimmten Phasen des Tages oder beispielsweise am Abend beim Einschlafen auf.

Derartige Eigenheiten sollten gegenüber dem Facharzt unbedingt kommuniziert werden! Sofern die Symptomatik länger als 12 Wochen anhält, spricht man in Fachkreisen von einem „chronischen Tinnitus„.

Tinnitus Hörgeräte in Schorndorf

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Beraten lassen bei Tinnitus in Schorndorf, Abhilfe mit passenden Hörgeräten

Wie funktionieren Tinnitus-Hörgeräte vom Hörakustiker in Schorndorf?

Diese cleveren Geräte stützen sich auf zwei Funktionen: Einerseits verbessern sie die Hörfähigkeit, da eine Hörminderung vorliegt, andererseits reduzieren sie die Wahrnehmung des Tinnitus. Dafür erzeugen sie ein ganz subtiles, sehr angenehmes Rauschen.

Das rauschende Geräusch lenkt wiederum das Gehirn vom nervig empfundenen Tinnitus-Fiepen ab, wodurch selbiges gar nicht mehr oder nur noch unter Konzentration darauf wahrgenommen wird. Diese Art der Tinnitus-Hörgeräte in Schorndorf kommt immer dann zum Einsatz, wenn sowohl eine Hörminderung als auch ein Tinnitus vorliegen.

Auf dem Markt existieren dahingehend verschiedene Modelle, Ihr Hörakustiker des Vertrauens wird Sie selbstverständlich umfassend beraten.

Zur Auswahl stehen unter anderem:

  • Hörgeräte, die hinter dem Ohr getragen werden

  • Modelle, die im Ohr getragen werden

  • Hinter-dem-Ohr-Geräte mit einem externen Hörer

Wann kommt die Alternative, ein Tinnitus-Noiser, infrage?

Diese Geräte können ebenfalls den Tinnitus lindern, sind aber so konzipiert, dass sie eine verminderte Hörfähigkeit nicht ausgleichen. Folglich sind sie das Mittel der Wahl für Menschen, die zwar an einem Tinnitus leiden, aber nicht an einer Hörminderung.

Das Prinzip unterscheidet sich nicht von den spezialisierten Hörgeräten: Das Gerät erzeugt ein subtiles Rauschen, wodurch das Gehirn wiederum auf positive Art und Weise ausgetrickst wird und den fiependen Tinnitus-Ton nicht mehr so stark oder gar nicht mehr wahrnimmt.

Vergleichbar ist das mit Noise-Cancelling-Kopfhörern: Auch diese sperren störende Geräusche aus, indem sie sie stattdessen durch „White Noise“ überdecken.

Für Betroffene ist das eine große Erleichterung, denn ein angenehm subtiles Rauschen rückt bereits nach kurzer Zeit in den Hintergrund, während aggressiv fiepende Tinnitus-Töne selbst in Gesprächen oder beim Fernsehen omnipräsent bleiben.

Die Geräte therapieren, ebenso wie dazu passende Hörgeräte, aber nicht die eigentliche Ursache. Weshalb auch bei dieser Lösung zunächst einmal eine Vorstellung beim Facharzt vorausgeht, denn mitunter lässt sich der Tinnitus, spezifischer seine Ursache, noch erfolgreich therapieren und verschwindet dann ganz ohne Fremdeinwirkung durch Geräte.

War das hingegen nicht erfolgreich und es liegt (k)eine Hörminderung vor, rücken Tinnitus-Hörgeräte und Tinnitus-Noiser/-Masker als Option in den Fokus. Wir vom Hörhäusle Kohl beraten Sie dahingehend gerne vor Ort in Schorndorf.

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Daniel Kohl

Hörhäusle Kohl

Hörakustikmeister & Geschäftsführer

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